Warum Minority Report nicht nur Sience Fiction ist…

Heute scrollte eine Heise-Meldung an mir vorbei, die mich aufhorchen ließ:

US-Behörde testet neue Generation von Iris-Scannern

Die Schlagzeile an sich klingt noch nicht so spannend, der Artikel hingegen erinnerte mich stark an eine Szene aus dem Hollywood-Streifen “Minority Report”.

Money quote:

[...] eine neue Generation von Iris-Scannern testen, die in der Lage sind, verwertbare Iris-Aufnahmen auch aus einer Distanz von bis zu zwei Metern statt wie früher wenigen Zentimetern zu liefern. Eingesetzt werden sollen die schnell arbeitenden Iris-Scanner zunächst von Grenzschützern im texanischen McAllen, um illegale Einwanderer zu erfassen.

Spinnt man dieses Szenario weiter, ist der Instant-Iris-Scan innerhalb von Städten nicht weit entfernt – sehr beängstigend und ein weitaus mächtigeres Überwachungsinstrument als Videokameras. Besonders, wenn man die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Iris-Scanner etwas näher beleuchtet. 2 Meter Lesedistanz sind dazu im direkten Vergleich erst der Anfang. Der feuchte Traum eines jeden Innenministers…